Februar-News

Rückblick auf den Neujahrsempfang

Wir gratulieren Sabine Huß-Reichelt zum Helmut-Landt-Preis 2022! Ihr vielfältiges soziales Engagement in unserer Gemeinde im Flüchtlingsverein, in der Kleiderkammer und als Lesepatin in unserer Grundschule hat den Ausschlag gegeben. Außerdem bringt Sabine Huß-Reichelt als Gemeindevertreterin und Fraktionsmitglied seit vielen Jahren ihre umfangreichen beruflichen Erfahrungen im Sozial- und Bildungssektor aktiv in die politische Arbeit ein. Es ist dann auch nicht weiter verwunderlich, dass ihr der Neubau unserer Grundschule besonders am Herzen liegt.

Unser Bürgermeister hat in seiner Neujahrsansprache auch die Bevölkerungsentwicklung im Ort angesprochen. Interessant, weil vermutlich nicht überall bekannt: Von seinem Amtsantritt im Jahr 2013 bis heute hat es keine wesentliche Bevölkerungszunahme in Oststeinbek gegeben. Wir liegen aktuell wieder unter 9.000 Einwohner*innen. Und auch durch die geplanten Wohnungsbau-Maßnahmen im Willipark (B-Plan 42) und nördlich Breedenweg (B-Plan 45) sowie durch eine planvolle Innenverdichtung wird die Einwohnerzahl bis zum Ende der 2020er Jahre voraussichtlich nicht über die Marke von 10.000 steigen.

Neue Grundschule / Spielplatz-Öffnung am Wochenende:

Normalerweise soll eine Schule ja kultureller und sozialer Bestandteil ihrer Umgebung sein und keine abgeschottete Erziehungsanstalt, die ausschließlich dem Schulunterricht dient. Deshalb liegt es u.a. nahe, die Spielplätze auf dem Schulhof auch für Kinder in ihrer Freizeit zu öffnen, damit sie sich dort treffen und miteinander spielen und auch einen vollkommen „unschulischen“ Bezug zu ihrer Schule entwickeln können. Das gilt gleichermaßen für die Nachmittagsstunden wie für das Wochenende. So handhaben es viele Schulen. Andererseits hat die Erfahrung in unserer jetzigen Grundschule gezeigt, dass mit der außerschulischen Nutzung gelegentlich auch unliebsame Formen der Freizeit-Gestaltung stattgefunden haben, z.B. wurden morgens schon mal leere Getränkedosen, Flaschen oder Pizzakartons aufgefunden – nicht schön. Man kann jetzt argumentieren, dass zur Vermeidung solcher Vorfälle das Schulgelände an Wochenende geschlossen bleiben solle. Man kann aber auch sagen, dass gelegentliches über-die-Stränge-schlagen einfach typisch für manche Jugendliche ist und schlicht zum erwachsen-werden gehört, damit muss man sich abfinden wie mit manch‘ anderen kleinen Ärgernissen auch. In dieser etwas ambivalenten Situation finden wir: Das Schulgelände soll auch am Wochenende offen bleiben. Und wir müssen mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen (z.B. im JuZO) und sie ermutigen, ihre Eigenverantwortlichkeit zu entwickeln. Und wir alle müssen ein bisschen jugendlichen-typische Unannehmlichkeiten aushalten – jedenfalls bis zu einem bestimmten Maß. Wir werden uns für eine derartige Regelung einsetzen. Und es würde uns sehr interessieren, wie Oststeinbeker*innen diese Problematik sehen, insbesondere, wie unsere Jugendlichen dazu stehen. Schreiben Sie uns, sprechen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Mail!