März-News

Nachlese zur Veranstaltung zum B-Plan 4:

Die Info-Veranstaltung der Gemeinde am 21.1. zur Neufassung des B-Plans 4 war mit etwa 30 OststeinbekerInnen mäßig gut besucht – angesichts der Wetterlage war aber kaum mit mehr Andrang zu rechnen. Zunächst gab es viele detaillierte Informationen seitens des beauftragten Planungsbüros und der Verwaltung, u.a. wo und wie Baugrenzen, Gebäudehöhen, Grünflächen neu festgelegt werden sollen, wo welche Gewerbebetriebe zulässig sind. Deutlich wurde dann, wie wichtig Bürgerbeteiligung bei solchen eher dröge wirkenden Themen sein kann: In der anschließenden Fragerunde wurde sehr detailliert nachgefragt und einige Änderungen wurden angeregt – das Expertenwissen bei den Betroffenen über die genauen Umstände vor Ort konnte so in die Planung einfließen. Und ein neuer B-Plan kann durchaus Auswirkungen haben, z.B. wenn Sie neu bauen, Ihr Haus verkaufen oder Ihr Grundstück teilen wollen. Also: Nehmen Sie Ihre Mitwirkungsrechte wahr und seien Sie auch bei der nächsten Veranstaltung zu „Ihrem“ B-Plan dabei!

Ortsbeirat: 

Turmbau zu Havighorst: Der Ortsbeirat hat einstimmig beschlossen, dass die Feuerwehr in Havighorst den gewünschten Übungsturm hinter der neuen Wache an der Dorfstraße erhält. Es handelt sich um ein offenes Stahlgerüst mit 5 Stockwerken, einem Freiluft-Übungstreppenhaus und einer Wand mit Übungsfenstern, in die von der Drehleiter aus eingestiegen werden kann. Hier können von unseren beiden Wehren viele praxisnahe Szenarien geübt werden, ohne dass weite Anfahrten zu Übungstürmen in Nachbarorten nötig sind. Wir denken, dass der Übungsturm auch in Bauausschuss und Gemeindevertretung Zustimmung finden und mit der neuen Feuerwache zusammen fertig sein wird.

Sanierung Möllner Landstraße:

Wir haben für den Bauausschuss am 2.März den Antrag gestellt, dass die Verwaltung noch mal Druck macht beim Landesbetrieb Verkehr – der ist zuständig für die MöLa. Hintergrund: Einfach nur die Fahrbahn zu sanieren reicht auf keinen Fall aus, auch Rad- und Fußwege und die Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen müssen endlich auf einen sichereren und vorschriftsmäßigen Stand gebracht werden. Aktuell haben wir einen seit vielen Jahrzehnten fast unveränderten Zustand – Relikte einer Zeit, in der Fußgänger- und Radverkehr eher als störendes Beiwerk des Autoverkehrs betrachtet wurden. Ein paar Beispiele: Der zu schmale Zweirichtungsradweg – auch noch direkt am Bordstein und ohne Sicherheitsabstand zur Fahrbahn, das macht ihn doppelt gefährlich; die für Fußgänger risikoreiche Ampelschaltung an der Einmündung Stormarnstraße – FußgängerInnen und abbiegende AutofahrerInnen haben gleichzeitig Grün, es hat bereits Unfälle gegeben; Radfahrende aus Bergstraße und Twiete haben keine Möglichkeit, in die MöLa einzubiegen – offensichtlich wurden sie schlicht vergessen.

Wir hoffen auf große Unterstützung aller Fraktionen!