Oktober-News

Warum sich politisches Ehrenamt in der Gemeinde lohnt

Eine lebendige Demokratie beginnt vor Ort. Wer sich politisch in der Gemeinde engagiert, kann das direkte Umfeld aktiv mitgestalten und einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Anders als auf Landes- oder Bundesebene sind die Auswirkungen des eigenen Handelns in der Kommunalpolitik oft unmittelbar sichtbar. Entscheidungen zu Themen wie Kinderbetreuung, Schulen, Vereine, Verkehr, Umwelt oder Freizeitangebote betreffen die Bürgerinnen und Bürger direkt.

Politisches Ehrenamt bietet die Möglichkeit, Interessen zu vertreten und die Zukunft der Gemeinde mitzugestalten. Gleichzeitig lernen Ehrenamtliche politische Abläufe kennen und entwickeln wichtige persönliche Fähigkeiten. Dazu gehören Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Verantwortungsbewusstsein. Diese Kompetenzen sind auch im Berufsleben wertvoll.

Darüber hinaus entstehen durch das Engagement Kontakte zu Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe. Der Austausch erweitert den eigenen Horizont und fördert das Verständnis für verschiedene Perspektiven und Bedürfnisse innerhalb der Gemeinschaft.

Besonders wichtig ist die Stärkung der Demokratie. Politisches Ehrenamt zeigt, dass Entscheidungen nicht nur von wenigen getroffen werden, sondern von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Wer sich einbringt, kann Veränderungen anstoßen, Probleme lösen und das Gemeinwohl fördern.

Politisches Ehrenamt in der Gemeinde ist daher eine Investition in die eigene Entwicklung, die Gemeinschaft und die Zukunft der Demokratie. Machen Sie mit, mach‘ Du mit! Wichtig ist vor allem, sich für Oststeinbek zu engagieren!

Infotag Bevölkerungsschutz

Vielen Dank an die Verwaltung für die Organisation einer sehr informativen und abwechslungsreichen Veranstaltung! Der volle Bürgersaal hat eindeutig das große Interesse der OststeinbekerInnen gezeigt.

Die Referenten vom Katastrophenschutzzentrum vom Kreis Stormarn haben kurzweilig dargestellt, wie gut wir in Stormarn mit Einheiten wie Sanitätsdienst, SEG Betreuung oder Technische Bereitschaft aufgestellt sind. Die Hauptamtlichen des Kreises übernehmen die Koordination und Ehrenamtliche lassen sich in diesen Katastrophenschutzeinheiten bei Hilfsorganisationen wie DRK, DLRG oder beim Technischen Hilfswerk ausbilden und trainieren. Für alle ist das Ziel, im Notfall ihren Mitmenschen helfen und Leben retten zu können. Die Referenten betonten die große Bedeutung dieser ehrenamtlichen Arbeit, die wir in Oststeinbek von unseren Freiwilligen Feuerwehren kennen. Genauso werden im Katastrophenschutz Menschen gebraucht, die sich in ihrer Freizeit engagieren.

Für OststeinbekerInnen bietet sich an, beim DRK in Reinbek vorbeizuschauen. Dort kann man sich in der Einheit SEG Betreuung einbringen. Diese Einheit ist für die Errichtung von Notunterkünften und die Verpflegung und Versorgung von Hilfebedürftigen zuständig.

Wer sich also nicht im politischen Ehrenamt wiederfindet, kann sich unter dem Slogan „Stark für Stormarn“ online über die Möglichkeiten des Engagements im Katastrophenschutz informieren.

September-News

Kinderfest der SPD Oststeinbek

Auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg! Bei fantastischem Wetter konnten wir zahlreiche Kinder und ihre Familien begrüßen, die gemeinsam einen tollen und abwechslungsreichen Tag verbrachten.

Für besonders viel Begeisterung sorgte auch in diesem Jahr wieder die Rollbahn. Ein echtes Highlight war außerdem ein richtiger Zauberer – ein Profi, auch wenn er sich „Zaubertrottel“ nennt … Er hat mit seinem Programm für jede Menge Staunen, Spaß und strahlende Kinderaugen gesorgt.

Es war ein rundum gelungenes Fest mit vielen schönen Begegnungen und einer großartigen Stimmung! Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, und natürlich bei allen Familien, die dabei waren.

Wir freuen uns schon auf das nächste Kinderfest!

Umbau des Marktplatzes

Angesichts der zunehmenden direkten Folgen der Klimaveränderung auch für Oststeinbek setzen wir uns für Schattenspender, Bepflanzung und ein „Bächle“ auf dem Marktplatz ein. Wer die Bächle in Freiburg (oder in St. Peter-Ording und etlichen anderen Orten) nicht kennt: Das sind schmale Wasserrinnen auf dem Marktplatz, die für ein angenehmes Mikroklima, gemütliche Stimmung und nebenbei für nette Kinder-Spielmöglichkeiten sorgen. Der Wasserverbrauch ist sehr gering, weil das Wasser wieder zum Anfang zurückgepumpt wird – der Nutzen aber groß.

Aktuelles Thema: Wem gehören die Wege in der Feldmark?

Die Fragestellung ist natürlich unsinnig – die Wege gehören der Gemeinde Oststeinbek. Aber gefühlt gibt es hier sehr unterschiedliche Einschätzungen: SpaziergängerInnen, Radfahrende oder Menschen mit Hunden gehen davon aus, hier ohne Belästigung durch Autos die Ruhe zwischen den Feldern und Knicks genießen zu können und ihre Kinder gefahrlos spielen zu lassen. Andererseits gibt es auch Anwohnende in der Feldmark, die mit dem Auto nach Hause fahren wollen, ohne bei jeder Begegnung auf Schritttempo abbremsen zu müssen. Und für die Landwirtschaft sind die Feldwege ihre Arbeitswege, um ihre Flächen bearbeiten zu können – und jede Begegnung mit anderen zwingt sie, langsam zu fahren, was Zeit und Geld kostet; insbesondere jetzt während der Erntezeit herrscht oft großer Zeitdruck, um vor dem Regen oder vor der Nacht noch schnell eine Wagenladung einzubringen. Diese widersprüchlichen Vorstellungen, „wem die Feldwege gehören“, führen immer wieder zu Konflikten und brandgefährlichen Situationen: In den letzten Wochen ist es mehrfach zu Beinahe-Unfällen gekommen, die genauso gut mit Schwerverletzten hätten enden können. Deshalb unsere Aufforderung an SpaziergängerInnen, Landwirte und AnwohnerInnen: Alle diese Ansprüche sind berechtigt, auch wenn sie sich gegenseitig einschränken! 

Das heißt: Wer mit dem Auto oder einem schweren landwirtschaftlichen Fahrzeug fährt, muss sich auf spielende Kinder hinter der nächsten Kurve einstellen und entsprechend langsam fahren. Und wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann ruhig mal bei Seite treten, wenn ein Traktor oder ein Auto entgegenkommt. 

Wenn wir das nicht hinkriegen, haben wir ständig Konflikte miteinander. Und absehbar den ersten schweren Unfall mit Personenschaden. Das sollte doch zu vermeiden sein, oder?

Juli/August-News

SPD-Kinderfest am 15.8.26, 15:00-18:00 Uhr Marktplatz Oststeinbek

Alle Kinder und ihre Familien sind wieder herzlich eingeladen! Auch in diesem Jahr warten viele tolle Aktionen auf die kleinen Gäste: Kinder-Schminken, verschiedene Spiel- und Mitmachstationen und natürlich die alljährliche Rollbahn, die längst zu den Highlights des Festes gehört.

Wer zwischendurch eine Stärkung braucht, kann sich auf gegrillte Würstchen oder frisches Popcorn aus unserer Popcorn-Maschine freuen.

Ob beim Spielen, Toben oder einfach beim gemütlichen Beisammensein – das Kinderfest  bietet eine tolle Gelegenheit, einen unbeschwerten Sommernachmittag mit Freunden, Nachbarn und der Familie zu genießen.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf viele kleine und große Besucher!

Dritte Auslegung des Landschaftsplans: In den zuständigen Ausschüssen wurden mehrheitlich zwei ergänzende Maßnahmen im dritten Landschaftsplan-Vorschlag beschlossen, nachdem das Land die bisherigen beiden Vorlagen Oststeinbeks wegen zu geringer Entwicklungsperspektiven zurückgewiesen hatte. Jetzt fehlt nur noch die (zu erwartende) Zustimmung der Gemeindevertretung. Worum geht’s?

Die eine Maßnahme ist ein Aufforstungsgebiet ganz am östlichen Ende von Waldweg und Ziegeleistraße – relativ unproblematisch, aber natürlich nur umsetzbar in Absprache mit den Eigentümern der Flächen. Die andere betrifft den naturnahen Ausbau des Havighorster Grabens. Der fließt von den Wiesen südlich der Ziegeleistraße Richtung Havighorst, dann im Rohr unter der Straße Am Ohlendiek hindurch und später auf Hamburger Gebiet am Havighorster Grenzdamm entlang nach Mümmelmannsberg – hier geht es aber nur um „unseren“ Teil, also von den Quellen bis zum Ohlendiek. Genauer bestimmt ist dieser „naturnahe Ausbau“ noch nicht. Aber normalerweise versteht man darunter die Anlage von Kurven, kleinen Altarmen, flachen und breiten Bachquerschnitten – und damit die Möglichkeit, dass sich vielerlei Pflanzen, Wasserbewohner, Insekten und Vögel ansiedeln, die bei der bestehenden Form des Havighorster Grabens wenig Chancen haben. Außerdem kann dann viel mehr Wasser versickern statt einfach abzulaufen, was dem Grundwasserschutz dient. Und, ein ganz wichtiger Punkt: So ein naturnahes Bachbett kann im Fall von Starkregen-Ereignissen kurzfristig das Vielfache der Wassermenge eines „normalen“ Grabens aufnehmen, d.h. eine Hochwasserspitze kann abgeflacht und um ein paar Stunden nach hinten geschoben werden, was die Gefahr einer erneuten Überschwemmung in Havighorst erheblich verringert. Das würden viele hochwassergeschädigte HavighorsterInnen sehr begrüßen. Die Kehrseite der Medaille: So ein kurvenreicher und verbreiterter Bachlauf benötigt mehr Fläche als ein schmaler, tiefer Graben – das bedeutet Ertragseinbußen bei den Landwirten der angrenzenden Flächen. Hier gilt es, kluge und zukunftsweisende Kompromisse zu finden, um Hochwasserschutz, Grundwasserschutz und Artenschutz mit landwirtschaftlichen Interessen unter einen Hut zu bekommen. Nicht ganz leicht, aber sehr wichtig!

Juni-News

Sozialstaffelsatzung der Gemeinde Oststeinbek

In der letzten KSJA-Sitzung wurde über die neue Satzung zur Sozialstaffel bei den Kosten für die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule abgestimmt. Es geht dabei um die sozial gestaffelte finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde für Familien mit Grundschulkindern. Wir als Sozialdemokraten freuen uns sehr, dass der Satzung einstimmig zugestimmt wurde. 

Wie kam es dazu?

Im letzten Jahr hatte der Kreis Stormarn eine neue Satzung zur Sozialstaffel verabschiedet. Mit dieser neuen Kreis-Satzung werden viele Kinder, die in die Nachmittagsbetreuung der OGS gehen, nicht mehr in der Sozialstaffel des Kreises Stormarn berücksichtigt – und zwar jedes Jahr mehr Kinder, weil die Nicht-Berücksichtigungsregel zunächst nur Kinder der 1.Klassen betrifft, dann aber jedes Jahr einen weiteren Grundschul-Jahrgang. Durch diese Änderung in der Satzung des Kreises können den betroffenen Familien mit geringem und mittlerem Einkommen hohe zusätzliche Kosten entstehen. Aus sozialdemokratischer Sicht war klar, dass wir eine neue Sozialstaffelsatzung der Gemeinde Oststeinbek brauchen, die diese finanzielle Schlechterstellung von Familien mit Grundschulkindern ausgleicht. Diesen Ausgleich durch die Gemeinde Oststeinbek hat jetzt der KSJA beschlossen – siehe oben. Jetzt muss nur noch die Gemeindevertretung am 22. Juni diesen Beschluss bestätigen. 

Unsere Zustimmung zur zeitlichen Begrenzung dieser neuen Satzung war dabei lediglich der Tatsache geschuldet, dass auch wir nicht wissen, wie sich der Gemeindehaushalt in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Eine weitere Frage beschäftigt uns in diesem Zusammenhang besonders:

Ab dem Schuljahr 2026/2027 besteht für die Schüler der ersten Grundschul-Jahrgangsstufe ein Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung. Hierzu hat das Land in 2025 eine „Richtlinie zur Betriebskostenförderung durch Umsetzung des Erstattungsmechanismus für schulische Ganztags- und Betreuungsangebote mit Erfüllungswirkung im Hinblick auf das Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter“ (das Ding heißt wirklich so) verabschiedet. In dieser Richtlinie werden Voraussetzungen für eine Betriebskostenförderung durch das Land Schleswig–Holstein aufgezählt. Eine der Voraussetzungen ist die Einführung einer Geschwisterermäßigung und einer sozialen Ermäßigung durch den Schulträger, bei uns also die Gemeinde.

Mit anderen Worten: Wenn eine Gemeinde so wenig Geld hat, dass sie sich eine Sozialstaffel nicht leisten kann, erhält sie auch keine Betriebskostenförderung durch das Land mehr. Nur weil wir als Gemeinde mit relativ guten Einnahmen eine Sozialstaffel finanzieren können, betrifft uns diese Regelung nicht direkt – aber eine aus sozialdemokratischer Sicht zutiefst unsoziale Regelung bleibt sie dennoch. Wir werden uns als SPD mit dieser Frage weiter beschäftigen und schauen, ob sich dort noch etwas bewegen lässt.

Mai-News

Feuerwehr stärken statt Projekt kaputtsparen

CDU, OWG und Bündnis 90/Die Grünen sind sich einig: Das neue  Havighorster Feuerwehrgerätehaus wird zu teuer. Die aktualisierte Baukostenberechnung in Höhe von 7 Mio. Euro, also 1 Mio € mehr als in der Kostenschätzung vom Februar 2025, wurde abgelehnt.

Diese Zusatzkosten überraschen nicht. Sie sind das Ergebnis allgemeiner Preissteigerungen im Bauwesen und neuer fachlicher Erkenntnisse. Und der intensiven Arbeit der Lenkungsgruppe aus allen Fraktionen, der Verwaltung und der Feuerwehr, die ein kompetentes Gesamtkonzept für eine moderne und zukunftsfähige Feuerwehr erstellt hat.

Trotzdem wurde beschlossen, die Planung grundlegend zu überarbeiten und Einsparungen von mindestens 15 Prozent zu erzielen, um die Grenze von 6 Mio. Euro einzuhalten.

Aus Sicht der SPD ist dieser Beschluss ein falsches Signal. Der starre Kostendeckel setzt die sorgfältig erarbeitete Planung unter erheblichen Druck. Es ist absehbar, dass nun wichtige Funktionen gestrichen, qualitative Abstriche gemacht oder notwendige Zukunftsinvestitionen verschoben werden.

Außerdem: Jede weitere Verzögerung kostet Geld, die Baupreise steigen weiter. Am Ende droht genau das Gegenteil dessen, was erreicht werden soll – nämlich höhere Kosten und geringere Qualität.

Die SPD setzt sich dafür ein, das vorliegende Konzept verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, statt es durch unnötige Sparvorgaben zu gefährden. Unsere Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit aller BürgerInnen und verdient eine Ausstattung, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen gerecht wird – und keine Planung unter Sparzwang.

Gemeinsam für Oststeinbek: Jetzt in der SPD-Fraktion mitmachen!

Oststeinbek lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Eine starke Gemeinschaft braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Unsere Gemeinde steht vor wichtigen Herausforderungen: bezahlbarer Wohnraum, eine gute Bildungslandschaft, nachhaltige Entwicklung und ein starkes soziales Miteinander. Diese Themen gestalten wir bereits heute mit – doch um auch morgen erfolgreich zu sein, brauchen wir Euch.

Viele Menschen interessieren sich für Politik, zögern jedoch, selbst aktiv zu werden. Dabei ist der Einstieg leichter als gedacht: Entscheidend ist, dass Ihr Interesse an der Entwicklung Oststeinbeks habt und Euch konstruktiv in die Fraktionsarbeit einbringen möchtet –  Mitglied in der SPD muss man dafür nicht sein. Wir bieten Euch die Möglichkeit, Oststeinbek aktiv mitzugestalten, ganz gleich, ob Ihr Euch allgemein für soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz und die Entwicklung unserer Gemeinde interessiert, oder ob Ihr schon einen konkreten Punkt habt, an dem sich unbedingt was ändern sollte. Politik ist nichts „irgendwo da oben“ – (Kommunal-)Politik beginnt direkt vor Eurer Haustür!

Sprecht uns an, gerne teilen wir Euch mit, wann die nächste Fraktionssitzung stattfindet!

April-News

Gemeinde-Bücherei: Am falschen Ende gespart

Im letzten Kulturausschuss konnte man ZeugIn eines bizarren Schauspiels werden: CDU und OWG haben vehement, ausdauernd und bis ins kleinste Detail die Aufwendung von finanziellen Mitteln für die Gemeinde-Bücherei hinterfragt. Klar, es gehört zu den Aufgaben der Politik, Steuergelder sorgsam zu verwalten und einzusetzen. Aber genauso wichtig ist es, Gelder sinnvoll auszugeben – und zwar zum Wohle der Gemeinschaft, der Menschen in unserem Ort.

Unsere Büchereileiterin hatte über ihre bisherige Arbeit berichtet, welche Ideen sie für die kulturelle Weiterentwicklung der Bücherei hat, was sie davon schon umgesetzt hat (Vorlesestunde, Autorenlesungen..) und was sie noch plant. Wenn man ihr zuhörte, konnte man ihr großes Engagement für die Gestaltung einer modernen und attraktiven Bücherei wahrnehmen und dafür, Erwachsenen und insbesondere Kindern die Freude am Lesen nahe zu bringen. Für ihre geplanten Maßnahmen sollte Equipment im Wert von 22.500 € beschafft werden. 

Wir, die SPD Oststeinbek, sind sehr froh, eine so motivierte Leiterin unserer Bücherei zu haben, die das (immerhin überfraktionell vereinbarte!) Ziel unterstützt, die Ortsmitte kulturell aufzuwerten. Aber wir sind verwundert über die lange „Spar“-Diskussion im Kulturausschuss dazu. Zwei Beispiele: Muss  die OWG wirklich die Kompetenz der Verwaltung anzweifeln, einen geeigneten höhenverstellbaren Empfangstresen zu einem angemessenen Preis beschaffen zu können? Wollen wir der Bibliothek wirklich die Anschaffung von eigenen Stühlen für Veranstaltungen in ihren Räumen versagen? Letzten Endes beschlossen CDU und OWG gegen unsere Stimmen und bei Enthaltung der GRÜNEN, die beantragten 22.500 € um 2.500€ (= 11%) zu kürzen. Symbolpolitik? Geringschätzung kultureller Einrichtungen in Oststeinbek? Sparen um des Sparens willen? Auch die SPD ist dafür, mit dem Geld der SteuerzahlerInnen sorgfältig umzugehen – aber sie ist nicht für einen bedingungslosen Sparkurs, bei dem man den Blick für das Wesentliche verliert: Unseren lebenswerten Ort und seine Menschen. 

Jugendbeirat: Wahl abgesagt

Am 23.03.2026 sollte in Oststeinbek der 12. Jugendbeirat gewählt werden. Leider sind nicht ausreichend Bewerbungen eingegangen. Schade! Schließlich gibt  der Jugendbeirat jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Interessen aktiv zu vertreten, eigene Ideen einzubringen und bei allen Themen mitzureden, die sie direkt betreffen. Außerdem bietet er die Möglichkeit, Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und organisatorisches Denken zu entwickeln, eigene Meinungen zu vertreten, Kompromisse einzugehen und demokratische Abläufe praktisch zu erleben. Und – gerade heute ganz wichtig! – die demokratische Kultur innerhalb der Gemeinde zu stärken. Daher bedauern wir es sehr, dass in diesem Jahr die Wahl abgesagt werden musste. Und hoffen, dass es in 2027 wieder einen Jugendbeirat geben wird. Los, Leute!!

März-News

Nachlese zur Veranstaltung zum B-Plan 4:

Die Info-Veranstaltung der Gemeinde am 21.1. zur Neufassung des B-Plans 4 war mit etwa 30 OststeinbekerInnen mäßig gut besucht – angesichts der Wetterlage war aber kaum mit mehr Andrang zu rechnen. Zunächst gab es viele detaillierte Informationen seitens des beauftragten Planungsbüros und der Verwaltung, u.a. wo und wie Baugrenzen, Gebäudehöhen, Grünflächen neu festgelegt werden sollen, wo welche Gewerbebetriebe zulässig sind. Deutlich wurde dann, wie wichtig Bürgerbeteiligung bei solchen eher dröge wirkenden Themen sein kann: In der anschließenden Fragerunde wurde sehr detailliert nachgefragt und einige Änderungen wurden angeregt – das Expertenwissen bei den Betroffenen über die genauen Umstände vor Ort konnte so in die Planung einfließen. Und ein neuer B-Plan kann durchaus Auswirkungen haben, z.B. wenn Sie neu bauen, Ihr Haus verkaufen oder Ihr Grundstück teilen wollen. Also: Nehmen Sie Ihre Mitwirkungsrechte wahr und seien Sie auch bei der nächsten Veranstaltung zu „Ihrem“ B-Plan dabei!

Ortsbeirat: 

Turmbau zu Havighorst: Der Ortsbeirat hat einstimmig beschlossen, dass die Feuerwehr in Havighorst den gewünschten Übungsturm hinter der neuen Wache an der Dorfstraße erhält. Es handelt sich um ein offenes Stahlgerüst mit 5 Stockwerken, einem Freiluft-Übungstreppenhaus und einer Wand mit Übungsfenstern, in die von der Drehleiter aus eingestiegen werden kann. Hier können von unseren beiden Wehren viele praxisnahe Szenarien geübt werden, ohne dass weite Anfahrten zu Übungstürmen in Nachbarorten nötig sind. Wir denken, dass der Übungsturm auch in Bauausschuss und Gemeindevertretung Zustimmung finden und mit der neuen Feuerwache zusammen fertig sein wird.

Sanierung Möllner Landstraße:

Wir haben für den Bauausschuss am 2.März den Antrag gestellt, dass die Verwaltung noch mal Druck macht beim Landesbetrieb Verkehr – der ist zuständig für die MöLa. Hintergrund: Einfach nur die Fahrbahn zu sanieren reicht auf keinen Fall aus, auch Rad- und Fußwege und die Querungsmöglichkeiten für FußgängerInnen müssen endlich auf einen sichereren und vorschriftsmäßigen Stand gebracht werden. Aktuell haben wir einen seit vielen Jahrzehnten fast unveränderten Zustand – Relikte einer Zeit, in der Fußgänger- und Radverkehr eher als störendes Beiwerk des Autoverkehrs betrachtet wurden. Ein paar Beispiele: Der zu schmale Zweirichtungsradweg – auch noch direkt am Bordstein und ohne Sicherheitsabstand zur Fahrbahn, das macht ihn doppelt gefährlich; die für Fußgänger risikoreiche Ampelschaltung an der Einmündung Stormarnstraße – FußgängerInnen und abbiegende AutofahrerInnen haben gleichzeitig Grün, es hat bereits Unfälle gegeben; Radfahrende aus Bergstraße und Twiete haben keine Möglichkeit, in die MöLa einzubiegen – offensichtlich wurden sie schlicht vergessen.

Wir hoffen auf große Unterstützung aller Fraktionen!

Februar-News

Wechsel im Fraktionsvorsitz:

Wie intern schon länger angekündigt, trat Thomas Mielcarek zum Jahreswechsel als Fraktionsvorsitzender zurück. Unser frisch gewählter neuer Vorsitzender ist Björn Zimmermann, durch seine Arbeit in der Gemeindevertretung und im Ausschuss für Kultur, Jugend und Soziales vielen schon bekannt. Wir danken Thomas sehr für seine über 5-jährige engagierte und zuverlässige Arbeit als Fraktionsvorsitzender! Thomas bleibt uns aber als Fraktionsmitglied und Mitglied in Gemeindevertretung, Bauausschuss und Finanzausschuss erhalten.

Persönliche Anmerkung, sowas muss manchmal sein: Du hast das wirklich eindrucksvoll hingekriegt, lieber Thomas: die vielen losen Strippen miteinander zu verbinden, ohne auch nur ein Ende fallen zu lassen; deine politischen Vorstellungen zielstrebig zu verfolgen, ohne dabei anderen menschlich auf die Füße zu treten; den Ärger über kleine Anpinkeleien wegzustecken, damit die Gesprächsfähigkeit in der Sache erhalten bleibt; uneitel, ruhig und kooperativ zu argumentieren, statt dein Ego in den Vordergrund zu stellen. Hut ab!

Interview mit Björn Zimmermann, dem neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden: 

Frage:  Warum machst du das? Hast du keine anderen Hobbies?

Zimmermann: (lacht) Ich hab‘ schon noch andere Hobbies: Ich lese sehr gerne und mag auch Computerspiele.

Frage: Welches politische Thema in Oststeinbek liegt dir besonders am Herzen?

Zimmermann: Als Ausschussvorsitzender im KSJA liegen mir die sozialen Strukturen, besonders die Kitas und die OGS, sehr am Herzen. 

Frage: Hast du einen besonderen Wunsch an die übrigen Fraktionen?

Zimmermann: Dass wir uns die Fähigkeit erhalten, in der Sache streiten zu können, aber respektvoll im Umgang miteinander zu bleiben.

Frage: Gibt es Themen, die dir echte Sorgen bereiten?

Zimmermann: Sorgen bereiten mir das Erstarken antidemokratischer Kräfte im In- und Ausland sowie international das Rückfallen auf eine Politik der Macht des Stärkeren.

Frage: Alle Fraktionen, auch die SPD, bemühen sich, die Oststeinbeker BürgerInnen und Bürger zu motivieren, sich in „die Politik“ einzumischen und ihre Vorstellungen, Wünsche, Kritiken und Ideen einzubringen. Letzten Endes sind wir ja alle keine BerufspolitikerInnen, sondern die Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder und Bekannte eben dieser OststeinbekerInnen. Welche Vorstellungen hast du zur Förderung des Bürgerengagements?

Zimmermann: Generell müssen wir mehr Menschen ermuntern, sich ehrenamtlich in der Gemeinde zu engagieren. Das bedeutet persönliches Ansprechen und wir wollen unsere Internet-Präsenz unbedingt verbessern.  

Frage: Zum Schluss ein paar persönliche Fragen: Was machst du beruflich, was isst du gerne, welche Musik hörst du? 

Zimmermann: Ich arbeite in der Verwaltung einer Hamburger Fluggesellschaft. Zum Essen: Da bin ich vielseitig – ich mag alles, was lecker ist. Bei der Musik ebenfalls, ich höre u.a. Mittelalterrock, melodischen Metal, Nu-Metal und Reggae.

Januar-News

Liebe Oststeinbekerinnen und Oststeinbeker,

wir hoffen, Sie hatten einen guten Start ins neue Jahr, und wünschen Ihnen viel Glück, Erfolg, Gesundheit und Freude in 2026! 

Was liegt an in diesem Jahr – und welche Ziele verfolgen wir als SPD dabei: 

  • Neuaufstellung des Flächennutzungsplans für das gesamte Gemeindegebiet: Wir treten ein für die Ausweisung von Potenzialflächen für Wohnungsbau und Gewerbe – aber nur als Lückenschluss, nicht in der Feldmark. 
  • Überarbeitung der alten Bebauungspläne: Zum Teil kommen wir um Verdichtung der Wohnbebauung nicht herum, fordern aber Schutz der gewachsenen innerörtlichen Strukturen.
  • Bebauungsplan 45 nördlich Breedenweg (ca. 250 Wohneinheiten): Die Oberflächenentwässerung muss noch geklärt werden, was z.Zt. aufgrund der Grundstücks-Besitzverhältnisse schwierig ist. Wir sind offen für kreative Lösungen.
  • Neubau der Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr Havighorst: Wir unterstützen den geplanten Standort an der Dorfstraße. Die Halle muss ortsbildangepasst und bzgl. zukünftiger Erfordernisse variabel sein. Das wird nicht billig, muss aber günstig bleiben.
  • Neubau Bauhof und Flächen für Jugendliche Am Ohlendiek: Wir bleiben dabei, dass die Sport- und Spielflächen vorne auf dem Grundstück angelegt und nicht an die Rückseite geschoben werden; das hat auch den Vorteil, dass die Bauhof-Fläche günstiger geschnitten und bei Bedarf erweiterbar ist.
  • Die Naturkita startet am 1. April: Wir unterstützen sie weiterhin und wünschen uns, dass die Vorbehalte gegen sie jetzt beiseitegelegt werden. Die Naturkita ist eine hervorragende Ergänzung unseres örtlichen KiTa-Angebots.
  • Errichtung eines 200 MW-Batteriespeichers in der Nähe des Umspannwerkes:  Wir treten für diese zukunftsträchtigen Großspeicher ein, weil sie die Speicherung von Wind- und Sonnenstrom auch dann ermöglicht, wenn das Stromnetz kurzzeitig nichts mehr aufnimmt. 
  • Klimaschutzmaßnahmen: Wir unterstützen weiterhin die Installation von Solar-Anlagen auf kommunalen Gebäuden, damit die Gemeinde möglichst wenig Strom aus dem Netz kaufen muss.
  • Grundwasser-Sicherung und Starkregen-Vorsorge: Überschwemmungen im Ortsgebiet und gleichzeitig dem weiteren Absinken des Grundwasserspiegels soll begegnet werden, indem der Abfluss des Regenwassers in der Feldmark im Bereich der Zuflüsse zur Glinder Au gezielt verlangsamt wird. Das kappt einerseits die Hochwasserspitzen und verbessert andererseits die Versickerung.
  • Helmut-Landt-Grundschule:  Für das Gelände der alten Schule muss dringend ein Entwicklungskonzept erstellt werden.
  • Marktplatz: Der Dornröschen-Schlaf muss beendet werden, der Marktplatz ist z.Zt. einfach nicht attraktiv. Öffnung der Marktpassage zum Marktplatz, Auffüllung des Freilicht-Bühnen-„Lochs“, kulturelle Angebote – es gibt viele gute Ideen, die jetzt in einer gemeinsamen Zukunftsstrategie gebündelt werden sollten.

Weitere Themen der kommenden Jahre:

  • Sanierung der Gemeindestraßen 
  • Dorfgemeinschaftshaus Havighorst
  • Erneuerung des Kunstrasenplatzes 
  • Sportlerheim im Barsbütteler Weg

Haben Sie Ideen? Möchten Sie mitwirken? Dann sprechen Sie uns an!