Christian Höft | Fraktionsvorsitzender

Persönlicher Kontakt: christian.hoeft [ätt] spd-oststeinbek [punkt] de

Aufgaben in der Selbstverwaltung der Gemeinde:

  • Gemeindevertreter (direkt gewählt in Wahlkreis 1)
  • Fraktionsvorsitzender
  • 2. stellv. Bürgermeister
  • Mitglied Hauptausschuss, Bauausschuss
  • Mitglied Ältestenrat der Gemeindevertretung
  • stellv. Vertreter in der Verbandsversammlung des Zweckverbands Südstormarn

Beruf: Diplom-Jurist; Inhaber eines Versicherungsmakler-Unternehmens

Jahrgang: 1979

Parteieintritt: 2008 (davor 7 Jahre parteilos für die SPD aktiv)

Oststeinbeker seit: 1981 (davon 33 Jahre Havighorster)

Hobbys: Freiwillige Feuerwehr, Kommunalpolitik, Tauchen, Fotografie (über- und unterwasser), Kino & Serien, vietnamesisches Essen.

Gremien- oder Vereins-Mitgliedschaften / politische Erfahrungen /
berufliches Know-how, das hilfreich ist für die Politik:

Seit 2001 setze ich mich in der SPD-Fraktion für unsere Gemeinde ein. Zunächst war ich sieben Jahre parteiloses Mitglied des Ortsbeirats. Die Entwicklung der Havighorster Ortsmitte – damals noch Grünland – zu einem Park war eines meiner ersten politischen Projekte.

Außerdem bin ich seit mehr als 25 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Oststeinbek und in der Einsatzabteilung aktiv.

In meiner Studienzeit war ich als Vorsitzender des AStA der Universität Hamburg und der Landes-ASten-Konferenz Hamburg Sprecher von 60.000 Studierenden. Zudem war ich Mitglied des Akademischen Senats der Uni Hamburg. In dieser spannenden Zeit habe ich viel politisches Handwerkszeug gelernt, das ich nun für Oststeinbek einsetze.

Mitgliedschaften: Freiwillige Feuerwehr Oststeinbek (Einsatzabteilung), Freiwillige Feuerwehr Havighorst (Förderer), Bürgerverein Havighorst e.V., Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Schleswig-Holstein e.V. (SGK), Förderkreis Rechtswissenschaft der Universität Hamburg e.V., Universitäts-Gesellschaft Hamburg e.V., Versicherungswissenschaftlicher Verein in Hamburg e.V., Alumni Universität Hamburg e.V. (Vorstandsmitglied), Hochschul-Tauchsportgruppe Universität Hamburg e.V., Zentrum für Politische Schönheit e.V.

Persönliche Motivation zur Kandidatur:

Ich bin fest davon überzeugt, dass glaubwürdige Politik – also funktionierende Demokratie – langfristig nur eine Chance hat, wenn Sie aus der Mitte der Gesellschaft kommt, sprich: von ganz normalen Bürgern gemacht wird, die idealerweise nicht hauptberufliche Politiker sind. Ich beobachte derzeit eine gefährliche Kombination aus dem Nachwachsen einer rein karriereorientierten Politikergeneration bei gleichzeitigem Rückgang der Mitgliederzahlen in den Volksparteien. Das kann und darf nicht die politische Zukunft unseres Landes sein. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich in Gremien und freue mich immer wieder, wenn konkrete Ergebnisse sichtbar werden. Das klappt in der Kommunalpolitik natürlich sehr gut, weil sie sehr dicht am Geschehen in der Gemeinde arbeitet.

Persönliche Ziele für die Ortspolitik:

Mich reizt die Herausforderung, Oststeinbek weiterhin als grüne Gemeinde am Rande der Großstadt und mit eigenem Ortsleben zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dazu gehört die nachhaltige Planung der Gemeindefinanzen in Zeiten schrumpfender Rücklagen – und zwar ohne Steuererhöhungen -, die ökologische Entwicklung der Feldmark als Naherholungsgebiet, ein Konzept für die Ortsmitte, die Förderung des Ehrenamts und die Pflege des landwirtschaftlich geprägten Charakters Havighorsts.

Aus fast 20 Jahren kommunaler Familienpolitik und mittlerweile als Vater eines kleinen Sohnes kenne ich die Bedürfnisse von Eltern gut. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir ein wichtiges Anliegen.

Als Unternehmer und Familienvater setze ich mich aber auch für die Vereinbarkeit von Kommunalpolitik, Familie und Beruf ein – denn das ehrenamtliche Engagement wird immer zeitintensiver und ist für viele Menschen kaum noch zu leisten.

Im Übrigen sollte sich das kommunalpolitische Personal der Gemeinde insgesamt dringend verjüngen, daher müssen Jugendliche, aber auch die Bevölkerung insgesamt viel mehr für Politik begeistert werden. Ich setze mich persönlich ganz besonders dafür ein, parteilosen Bürgern die Mitwirkung in der Politik zu ermöglichen.

Ich bin außerdem der Meinung, dass es nicht genügt, ständig Bauland für die Reihen- und Einzelhäuser zahlungskräftiger Neubürger auszuweisen. Wir müssen auch jungen Oststeinbekern mit schmalem Geldbeutel die Möglichkeit geben, im Ort bezahlbare Mietwohnungen zu finden. Derzeit weichen viele junge Leute nach Glinde oder Hamburg aus, was auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr schwächt. Die Gemeinde muss gezielt den Bau kleiner Mietwohnungen forcieren, evtl. in Kooperation mit Genossenschaften.

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